Eine der beliebtesten GTD Apps auf dem Markt ist ohne Zweifel Things, eine Entwicklung des deutschen Teams CulturedCode. Was aber bisher immer wieder zu Lasten von Things ging war der mangelnde Cloud-Sync. Anstatt bequem an einem Gerät Infos zu ändern und diese sofort auf anderen zur Verfügung zu haben, musste man mühsam den Sync von Hand durchführen.
Wer mutig war, konnte in den letzten Monaten Dank der Beta schon den Cloud-Sync ausprobieren. Ab sofort steht er via Update allen Usern zur Verfügung. Ich selbst war in der Beta Gruppe und habe den Sync ausführlich getestet und war davon sehr angetan. Er ist sehr schnell, zuverlässig und hat sowohl auf dem iPad, iPhone und Mac ohne Probleme funktioniert. Wer das also bisher als KO Kriterium gegen Things ausgelegt hat, dem ist gerade ein Argument verloren gegangen (obwohl diese Funktion wirklich wesentlich früher hätte kommen müssen).

Cloud Anbindung für Things
Um den Sync nutzen zu können, müsst ihr euch einen kostenlosen Account bei Things anlegen, da die Synchronistion über deren eigene Server läuft und nicht über die iCloud oder Dropbox. Damit wird übrigens die WiFi Synchronisierung über Bonjour abgelöst!
Ein weiteres Feature ist die “Daily Review”. In dem “Heute” Tab der App tauchen ganz oben, gelb hinterlegt, jetzt immer die Aufgaben auf, die heute fällig sind oder überfällig geworden sind. Damit seht ihr schon auf den ersten Blick, was euch erwartet.

Daily Review
Weitere Features sind:
- Neuer, scrollender Kalender, über den die Auswahl eines Datums noch einfacher und bequemer zu realisieren ist
- Optisches Tweaking für eine verbesserte Benutzeroberfläche
- Aufgaben können sofort geloggt werden
- Ganze Projekte können jetzt in die Heute-Liste verschobene werden
ThingsHersteller: Cultured Code GmbH & Co. KG
Things for iPadHersteller: Cultured Code GmbH & Co. KG
Things
Hersteller: Cultured Code GmbH & Co. KG
Das könnte Dich auch interessieren:
- Tweetbot erhält iCloud Integration, Sync von Filtern & Sync von Privaten Nachrichten
- DayOne – Tagebuchapp für iPad, iPhone & Mac mit Cloud Sync
- Put Things Off 2.0 – Das besonders schöne Aufgabenmanagement
- Hörbücher via iTunes Match in die Cloud laden
- Skype integriert Facebook: Neue Beta für Mac (SCREENSHOTS)

Ganz ehrlich kann ich das “Things pampering” nicht so ganz nachvollziehen. Jetzt hat das Things Team endlich eine Synchronisierung (nachdem das seit mehr als 3 Jahren versprochen und immer wieder verschoben wurde), hat aber für wirklich professionelle Benutzer eines nicht geschafft: die Synchronisation über einen einfach einzurichtenden Dienst auf einem eigenen Server, wie dies mit Hilfe von WebDAV bei einem Konkurrenzprodukt (wenn nicht dem geheimen Marktführer) schon seit Ewigkeiten zur Verfügung steht.mbei uns im Unternehmen werden im GTD Bereich wichtige (unternehmensrelevante) Daten abgespeichert – eine nicht gesicherte Ablage dieser Daten auf einem unkontrollierbaren Drittserver käme für uns nie in Frage. Wir haben oft darüber nachgedacht Software aus Deutschland zu unterstützen – aber wenn selbst die Grundlegenden Funktionen fehlen oder schlecht umgesetzt sind, geht das leider nicht.
Von “pampering” kann keine Rede sein; ich habe im Artikel deutlich geschrieben, dass die Cloud-Synchronisation viel früher hätte kommen müssen. Niemand von uns kann jedoch hinter die Kulissen schauen und verstehen, warum es so lange gedauert hat. Ich denke, dem Cultured Code Team ist auch klar, dass man so viele Kunden verloren hat.
Trotzdem richtet sich die Lösung an Consumer, die in erster Linie auf den Sync scharf sind und sich weniger Gedanken um den Grad einer Vertraulichkeit machen, wie es Unternehmen tun müssen. Deswegen kann man meiner Meinung nach nicht von “grundlegenden Funktionen” reden – die Zielgruppe von Things sind aus meiner Sicht vor allem Anwender, die sich um die Konfig eines WebDAV keine Gedanken machen wollen (oder auch gar nicht wissen, was das ist). Für diese Zielgruppe passt der Sync so, wie er jetzt implementiert worden ist.
Hast du denn deine Kritik und deine Bedürfnisse schon mal an Cultured Code geschrieben? Ich denke, dass es immer wichtig ist, Entwickler wissen zu lassen, was man braucht. Wenn eine kritische Masse zustande kommt, werden die sich schon bemühen.
Hmmm, schade das hier nicht direkt iCloud als Sync Dienst genutzt wurde. Warum müssen die Daten wieder bei dem Hersteller von Things liegen… verstehe ich nicht so ganz. Da bevorzuge ich mittlerweile ja schon fast lieber die “Erinnerungen” App von Apple.
Also wenn die Apple Reminder für dich tatsächlich ein Things-Ersatz sind, hast du Things vermutlich nicht rtichtig verstanden. Things ist mehr als eine einfache ToDo-Liste. Es ist ein Aufgabenverwaltungs-Tool. Entsprechend ist die Struktur, mit der Daten gespeichert werden, eine andere, als die einfache Dokument-Basis, die der iCloud-Sync bietet.
Ich kann sehr wohl nachvollziehen, dass Thing snicht auf iCloud setzt. 1. die Struktur, 2. die Hiccups, von denen man aus allen Richtungen hört. Apples Erfahrung auf diesem Gebiet ist noch recht jung, da kommt es wohl hin und wieder einfach zu kleineren Ungereimtheiten.
Ich habe ebenfalls die Things Beta verwendet und bin sehr, sehr zufrieden mit dem Cloud-Sync. Es geht unglaublich fix. Auch plötzliche Verbindungsabbrüche auf dem iPhone verkraftet der Sync gut. Mir ist in der Testzeit nichts an Daten verloren gegangen. Natürlich – der Sync hatte früher kommen müssen. Aber das Ergebnis weiß einfach zu überzeugen.
Meine Meinung.