iPhoto für iPhone und iPad war für mich persönlich eines der Highlights aus der Keynote zur Vorstellung des neuen iPad. Natürlich gibt es eine ganz Reihe von Bildbearbeitungsapps, von denen ich euch bereits einige vorgestellt habe, aber zu sehen, was Apple sich einfallen ließ, war beeindruckend.
Nachdem ich nun etwas über eine Stunde damit rumgespielt habe, sind meine Eindrücke gemischt. Die Features sind solide und liefern gute bis beeindruckende Ergebnisse, aber die Benutzerführung stellt selbst mich vor Herausforderungen (und ich habe verdammt viele Bearbeitungs-Apps getestet).
Was genau mir gefallen hat und was nicht, beschreibe ich euch nicht nur im folgenden Artikel, sondern es gibt auch einen Screencast, in dem ich euch iPhoto für iPhone und iPad live demonstriere.
Begrifflichkeit: Was meine ich?
Damit wir uns hier nicht komplett verwirren, möchte ich gleich zu Beginn einige Begriffe einführen, die ich verwenden werde.
- iPhoto.app – iPhoto für iDevices
- Foto.app – Die normale Fotoapp auf allen iDevices
- iPhoto – Die Mac App
Die Kritik zuerst
Da ich iPhoto.app an sich als gute App empfinde, aber einfach ein paar nicht zu ignorierende Schmerzpunkte damit habe, will ich meine Kritik gleich am Anfang loswerden, damit ich mich dann auf die Vorstellung der Funktionen konzentrieren kann.
Mein größter Kritikpunkt ist, dass ich die Nutzung der App nicht als intuitiv empfinde. Zugegeben, Apps wie iMovie verlangen auch etwas Einarbeitung, aber Apple hat sich bisher eigentlich dadurch ausgezeichnet, dass man ohne die Hilfe zu konsultieren zum Ziel gekommen ist.
In iPhoto.app habe ich die Hilfe ständig konsultieren müssen. Ja, die App hat sehr viele Optionen und Funktionen, die man erst einmal kennenlernen muss, aber vieles ist nicht ausreichend erklärt bzw. muss man tatsächlich in die Anleitung springen und sich durch diverse Screens mit Erklärungstext kämpfen.
Das hat den Spaß bei der ganzen Aktion etwas gedämpft; ich hatte mir erhofft, schneller produktiv arbeiten zu können. Inzwischen habe ich das Grundprinzip verstanden, aber viele Gesten, die notwendig sind für eine richtige Bedienung, erschließen sich einfach nicht und müssen recherchiert werden.
Was hoffentlich mit den nächsten Updates behoben wird ist die teilweise verwirrende Bezeichnung von Funktionen: An mehreren Stellen hat man beispielsweise die Option “mehrere Fotos” auszuwählen. Nur funktioniert das nicht so recht, wenn man es denn ausprobieren will. Oftmals muss man dann irgendwo auf dem Screen einen weiteren Button finden, um multiple Selektionen zu machen. Das nervt und könnte eindeutiger sein.
Wenn ihr euch also dafür entscheidet, iPhoto.app zu kaufen – und ich sage keineswegs, dass ihr das nicht machen sollt – müsst ihr euch darauf einstellen, dass ihr mindestens 1-2 Stunden lernen müsst. Das ist keine Katastrophe, da ihr danach werdet flüssig arbeiten können, aber um das Potential der App voll auszuschöpfen, ist eine Zeitinvestition nötig.
Mein zweiter großer Kritikpunkt ist technischer Natur. Dabei geht es um die Integration von iPhoto.app, Aufnahmen und iPhoto auf dem Mac. Genauer gesagt geht es um den Mangel an Integration. Der Workflow ist dadurch nichts so flüssig, wie er sein könnte.
iPhoto.app erkennt die Fotos aus den Aufnahmen, eure Foto Alben und den Photo Stream. Daraus generiert es separate Alben und refresht diese Alben kontinuierlich.
- Aufnahmen und Photo Stream sind blau
- Alben sind grau
- Das Album für editierte Bilder ist braun
Übrigens besteht – nach meinen ersten Versuchen – keine Möglichkeit, bearbeitete Bilder aus ihrem Album zu löschen. Die Option hätte ich aber schon gerne, da mir das dann irgendwann sehr unübersichtlich wird.
Update: Dank des Lesers Dennis habe ich erfahren, dass es doch möglich ist, Bilder zu löschen. Dazu muss man im “Edited” Album ein Bild auswählen, auf das Zahnrad rechts unten tappen und dann “Zurück” tappen. Danke Dennis!
Da iPhoto.app non-destruktiv arbeitet (später mehr dazu), legt es von bearbeiteten Bildern Kopien an. Diese sind dann in dem braunen Album zu finden. Bearbeitete Bilder werden aber nicht automatisch in die Aufnahmen zurück gespeichert, ihr müsst diese extra exportieren.
Damit verhält sich iPhoto.app wie die App eines Dritt-Herstellers. Sie ist nicht völlig und den gesamten Fotokreislauf integriert.
Ideal wäre es, wenn iPhoto.app einfach ein neues Album in der Foto.app anlegen würde, in dem alle bearbeiteten Bilder automatisch abgespeichert werden. Das erspart den extra Schritt. Alternativ wäre es auch ok, die bearbeiteten Bilder direkt in den Photo Stream zu jagen. Da man ja ab sofort Bilder dort herauslöschen kann, macht es das noch einfacher.
Statt dessen müsst ihr nach einer Bearbeitung das Bild explizit exportieren. Erst danach taucht es im Photo Stream auf, wenn ihr ihn aktiviert habt. Wenn nicht, müsst ihr das iPad oder iPhone an euren Rechner anschließen und die Bilder manuell sichern bzw. dann in iPhoto oder Aperture weiter bearbeiten.
Nachdem ich mich damit abgefunden hatte, blieb mir immer noch die kleine Hoffnung, dass die App vielleicht doch RAW Fotos bearbeiten könnte. Immerhin schaffen das andere Apps auf dem iPad und iPhone locker, beispielsweise Snapseed, Filterstorm oder auch Photoforge 2.
iPhoto.app dagegen sagt ganz deutlich, dass es nur die .jpeg Vorschau eines RAW anzeigt und alle durchgeführten Änderungen auf das .jpeg angewendet werden, nicht auf das RAW. Finde ich eine herbe Enttäuschung. Natürlich kann man das iPad nicht als vollwertige Bildbearbeitungsumgebung ansehen; allein schon Unmöglichkeit, das Display zu kalibrieren schließt einen professionellen Workflow aus. Aber es wäre einfach schön gewesen, wenn man unterwegs schon mal grundlegende Verbesserungen an seinen RAW Dateien vornehmen könnte – im Zug, im Flugzeug, als Beifahrer im Auto wo man einfach viel Zeit hat – und diese dann lokal in Aperture oder Lightroom aufgreifen könnte. Soll wohl erst mal nicht sein.
Soweit zu meinen Hauptkritikpunkten. Fairerweise muss man auch erwähnen, dass iPhoto.app für iPad und iPhone eine 1.0 Version ist. Das bedeutet, dass viel Potential für Verbesserungen besteht und diverse Ungereimtheiten hoffentlich mit Updates ausgemerzt werden.
iPhoto ist keine Fotoverwaltung!
iPhoto auf dem Mac kennt ihr ja vor allem als BildVERWALTUNGS-App. Ihr ladet dort die Bilder und Videos von euren Kameras rein und könnt sie in Events, Alben etc organisieren. Das ist die eigentliche Stärke von iPhoto und die Bildbearbeitungsoptionen sind nur ein Extra.
Die mobile Version von iPhoto ist genau das Gegenteil! Hier liegt der Fokus primär auf der Bearbeitung von Bildern. Ihr könnt, zumindest in der Version 1.0 die aktuell veröffentlicht ist, keine Alben oder Events anlegen. iPhoto generiert das alles dynamisch: Via Bilderimport aus der Foto.app und dann wenn ihr Fotos mit Sternchen oder Flaggen verseht oder sie bearbeitet.
Wer sich also iPhoto.app anschaffen will, um damit seine Fotos auf dem iPad bzw. iPhone besser zu verwalten, sei hier vorgewarnt: Das ist aktuell nicht möglich, es gibt keinen Plus-Button der das ermöglicht und keine versteckte Systemoption.
Screencast 1: Wie sieht iPhoto aus & wie betrachtet man Bilder
Aufgrund der Nachfrage hier die Kurzfassung des Screencasts von gestern auf dem iPhone, damit ihr einen Eindruck vom Verhalten auf dem kleineren Bildschirm bekommt.
Was denkt ihr, macht iPhoto auf dem iPhone Sinn?
Das User Interface – Findet euch zurecht

iPhoto.app importiert die Bilder aus Aufnahmen, Alben, Events und Photo Stream
Wenn ihr iPhoto.app zum ersten Mal öffnet, wird sich die App erst einmal aktualisieren müssen. Die Dauer dieses Prozesses hängt davon ab, wie viele Bilder in euren Aufnahmen gespeichert sind, wie umfangreich der Photo Stream ist etc.
Danach bekommt ihr diverse Alben auf Regalen präsentiert: Die Aufnahmen (Camera Roll) ist ein eigenes Album genau wie der Photo Stream. Eure Alben und Events bekommen auch jeweils separate Alben spendiert. Ihr könnt an deren Farbe erkennen, in welche Kategorie sie gehören.
Am oberen Rand des Bildschirms seht ihr verschiedene Reiter. Damit könnt ihr in verschiedene Ansichten eurer Bilder springen. Die Alben-Ansicht hält die Aufnahmen, den Photo Stream und Alben.
In den Fotos sehr ihr alle Bilder, die in die iPhoto.app geladen wurden. Die Events zeigen ausschließlich synchronisierte Events an und unter Journals seht ihr von euch erstellte Journale.
Bildbetrachtung – Will gelernt sein

Mit der Hilfe versteht ihr, wie ihr die App nutzen könnt
Sobald ihr in einen Ordner geht, ist das Prinzip immer das Gleiche. Auf der rechten Seite werden euch in einer Mosaikansicht die Vorschaubilder innerhalb des Ordners präsentiert. Wichtig und leicht zu übersehen: die Breite dieser linken Spalte lässt sich anpassen, so dass maximal drei Bilder nebeneinander angezeigt werden können.
Nicht weniger wichtig ist die Anzeige direkt über den Vorschaubildern: Neben der Zahl der angezeigten Fotos seht ihr einen Pfeil, der nach unten zeigt. Drückt ihr dort drauf, könnt ihr Bilder verschiedener Kategorien anzeigen lassen (alle, geflaggte…).
Rechts davon seht ihr die Vorschau des bzw. der ausgewählten Bilder. Oben befinden sich diverse Buttons, deren Sinn sich euch magisch erschließen soll. Wollt ihr beispielsweise den ganzen Screen ausnutzen, müsst ihr auf die blau hinterlegten Kästchen drücken. Das lässt die linke Seitenleiste verschwinden bzw. wieder auftauchen.
Euer bester Freund wird in der ersten Zeit das Fragezeichen sein, welches gelbe Hilfsblasen über den Screen legt und euch so hilft, alles zu erfassen. Das beginnt dabei, wie ihr die Lupe aufrufen und Bilddetails betrachten könnt bis hin zu der Auswahl mehrerer Bilder, um sie miteinander zu vergleichen.
Oben rechts seht ihr noch einige interessante Buttons. Als erstes kommt das bekannte Symbol zum Teilen: Hier stehen euch sehr viele Optionen offen: Von der klassischen Email bis hin zu diversen sozialen Netzen.
Der kleine Info Button ist wahrer Schatz: Er zeigt euch die EXIF-Informationen eures Bildes an. Also mit welcher Kamera es gemacht wurde, wie die Einstellungen dieser Kamera waren und – wenn die Kamera GPS unterstützt bzw. ihr es nachträglich hinzugefügt habt – wo das Bild entstanden ist.
Die beiden letzten Buttons hängen voneinander ab: Der Edit Button erlaubt euch das Bearbeiten des Bildes und sobald ihr etwas am Bild gemacht habt, wird auch der Button davor aktiv: Mit diesem könnt ihr zwischen der Originalansicht und dem bearbeiteten Bild hin- und verwechseln.
Bildbearbeitung – Beeindruckend Mächtig
In diesem knapp 30 Minuten langen Screencast zeige ich euch alle Einstellungen der Bildbearbeitung und demonstriere sie an 2 Bildern.

Eine Unmenge an Bearbeitungsoptionen steht zur Verfügung
Schon während ich mir gestern Abend die Keynote mit der Mac User Gruppe hier in Dresden bei a.s.t.i. angeschaut habe, ist mir aufgefallen, dass iPhoto.app sich an den Funktionen diverser anderer Apps bedient. Am meisten ist mir dabei Snapseed eingefallen, welches ebenfalls sehr stark auf gestenbasierte Bedienung setzt.
Nachdem ich mit iPhoto.app gearbeitet habe, musste ich aber feststellen, dass die App doch eher Button-lastig ist, was nicht unbedingt ein Nachteil sein muss.
Habt ihr ein Bild zum Bearbeiten ausgewählt, seht ihr am unteren Bildschirmrand eine neue Leiste erscheinen. Ganz links seht ihr fünf Kategorien, in denen mehrere Funktionen zusammengefasst sind:
- Zuschneiden und Rotieren
- Belichtung
- Farbe
- Pinsel
- Effekte
In der Mitte der Leiste seht ihr 5 Icons, die einmal schnelle Verbesserungen erlauben bzw. dazu gedacht sind, Fotos zu sortieren:
- Automatische Verbesserung
- Rotieren + weitere Optionen
- Foto mit einer Flagge markieren
- Foto als Favoriten markieren
- Foto verstecken
Ganz rechts könnt ihr innerhalb der Fotos hin- und her navigieren. Das Zahnrad suggeriert Einstellungen, bietet aber einige beachtenswerte Optionen. Hier könnt ihr beispielsweise alle Änderungen, die ihr an einem Bild vorgenommen habt, kopieren und sie dann mit einem Mal auf ein anderes Bild anwenden. Das ist eine nicht zu unterschätzende Zeitersparnis.
Der Großteil der Magie passiert, wenn ihr eine der zuerst erwähnten Kategorien auswählt. Hier erst einmal eine grobe Übersicht:
- Die Farbkategorie erlaubt es euch, eure Bild intelligent aufzubessern, indem ihr selektiv Himmel, Grünzeugs oder Hauttöne betonen könnt. Im Großen und Ganzen funktionieren diese Buttons bei normalen Bildern mit ganz guten Ergebnisse. Außerdem könnt ihr hier mit dem Weißabgleich arbeiten.
- In der Pinselkategorie könnt ihr bestimmte Bildbereiche gezielt verändern. Dazu wählt ihr einfach einen Pinsel aus und streicht mit dem Finger über den Bereich, den ihr bearbeiten wollt.
- In der Effekt-Kategorie könnt ihr aus verschiedenen Vorlagen auswählen, die ihr auf euer Bild anwenden könnt. Quasi wie die Filter bei Instagram oder tadaa.
Seid ihr fertig mit eurem Bild, wird es wie oben erwähnt nicht automatisch in eure Aufnahmen zurück gespeichert, sondern ihr müsst es extra exportieren.
Das hat den Hintergrund, dass iPhoto.app non-destruktiv arbeitet. Das bedeutet, dass euer Originalbild unverändert bleibt, was ich wirklich toll finde. So muss man sich keine Gedanken darüber machen, dass man ein Bild aus Versehen versaut. Es stellt sich aber die Frage, wie lange das mit dieser mobilen Art von “Versionen” gut gehen kann: Speichert iPhoto.app nur die Änderungen an einem Bild und rendert es dann immer neu? Dafür ist die Anzeige zu schnell. Wird dann tatsächlich eine komplett neue Datei erzeugt, selbst bevor ich das Bild explizit exportiere? Das würde irgendwann massig Speicherplatz fressen, vor allem, weil man bearbeitete Bilder im Moment nicht weg löschen kann.
Screencast: Journals erstellen und exportieren
Das Video geht etwa 25 Minuten und zeigt euch alles, was ihr zur Nutzung von Journals und deren Export wissen müsst.
Journals

Mit Journalen könnt ihr eure Fotos wunderschön präsentieren
Als dieser Teil in der Apple Demo vorgestellt wurde, war mir bereits klar, dass ich iPhoto.app kaufen muss. Und hier bin ich wirklich nicht enttäuscht worden.
Journals sind eine Art von Tagebüchern, nur dass sie mit euren Fotos befüllt sind. Dazu müsst ihr nur ein Album oder Event auswählen, auf den Teilen-Button gehen und sagen, dass ihr ein neues Journal erstellen wollt.
Vergebt einen Namen und wählt aus diversen Vorlagen einen Stil, der euch zusagt (ihr könnt ihn später jederzeit ändern) und los geht es. Es dauert ein paar Sekunden, bis alle Fotos in das Journal integriert sind; danach seht ihr aber ein wunderbares Mosaik eurer Erinnerungen. Jetzt könnt ihr die Bilder so zurecht schieben, wie es euch beliebt. Ihr könnt ihre Größe ändern und so ein ganz individuelles Mosaik gestalten.
Aber dort hört der Spaß noch lange nicht auf! Es gibt verschiedene Zusatzfunktionen, die ihr integrieren könnt:
- Überschriften
- Text
- Notizen
- Seiten
- Essen
- Zitate
- Erinnerungen
- Freien Platz
- Karten (zeigen die Position an, wo euer Bild geschossen wurde)
- Kalender (zeigt den Tag an, an dem das Bild geschossen wurde)
- Wetter (zeigt das Wetter an dem Ort an, wo das Bild herstammt)
Diese Funktionen lassen sich in euer Journal integrieren und ebenfalls beliebig verschieben und skalieren. Und vor allem: sie funktionieren super einfach.
Ich hatte bisher nur Probleme mit Textfeldern. Diese ließen sich irgendwann nicht mehr korrekt verschieben, aber ich denke, dass ist ein V 1.0 Bug.
Seid ihr mit eurem Journal fertig – und glaubt mir, ihr könnt damit Stunden zubringen – habt ihr die Möglichkeit, es zu teilen.
- iCloud
- Slideshow
- iTunes
Was genau der iTunes Export soll, ist mir nicht wirklich klar. Ihr müsst dazu dann das iPad bzw. iPhone an iTunes anschließen, in den App Reiter gehen und dort ganz runter scrollen. In dem Fenster, wo ihr direkt Dateien mit Apps austauschen könnt, findet ihr jetzt auch die iPhoto.app und könnt dort einen Ordner zum Speichern finden. Darin befinden sich aber nur die Bilder, die ihr im Journal verwendet habt und eine .json Datei. Kein HTML oder so, nichts was ihr euch direkt anschauen könnt.
Der iCloud Export ist da wesentlich cleverer. Er generiert eine eigene Website. Je nach Anzahl eurer Bilder kann das durchaus eine Weile dauern, also beendet die App nicht. Ihr könnt sie verlassen und in anderen Apps arbeiten, aber eben nicht beenden.
Beim iCloud Export gibt es 2 Optionen: “In die iCloud Veröffentlichen” und “Zum Startbildschirm hinzufügen”. Hat sich mir im ersten Moment nicht erschlossen, wo der Unterschied ist, aber es gibt einen und der ist für eure Privatsphäre sehr wichtig:
Wenn ihr die erste Option auswählt (Publish to iCloud), wird eine eigene Seite angelegt, auf der euer Journal zu bewundern ist. Diese Seite kann dann via Webbrowser aufgerufen werden. Wenn ihr diese Seite mit einem Freund teilt, kann diese Person aber ausschließlich auf dieses Journal zugreifen. Sie sieht eure anderen Journale nicht und muss zu denen separat eingeladen werden.
Wählt ihr hingegen die 2. Option (Add to Home Page) generiert iPhoto.app eine Einstiegsseite in iCloud, auf der eure ganzen Journale fein säuberlich aufgereiht sind. Innerhalb eines Journals, welches dem Homescreen hinzugefügt ist, findet ihr dann im Web einen Link zu dieser Übersichtsseite. Wenn ihr also mehrere Journale auf diesem Weg veröffentlicht und Freunde dazu einladet, können diese auch die anderen Journale sehen. Geht damit also vorsichtig um.
Fazit
iPhoto.app ist eine sehr komplexe App und sie entweder als gut oder als schlecht zu bezeichnen würde ihr nicht gerecht werden.
Die Bearbeitungs-Funktionen sind beeindruckend und liefern sogar herausragende Ergebnisse. Hat man das Interface und die Gesten einmal verinnerlicht, kann man zügig arbeiten, ohne sich immer auf die Hilfe berufen zu müssen.
Aber das ist im Moment noch häufig nötig, da die Nutzerführung nicht so intuitiv ist, wie man es von einer Apple App erwartet hätte.
Was für mich den Preis aber auf jeden Fall rechtfertigt ist das Journal Feature. Damit habe ich am meisten Zeit verbracht und es hat mir einen riesigen Spaß gemacht, daraus eine wunderschöne Erinnerungsstrecke zu basteln und zu teilen.
Für dieses Feature alleine gibt es von mir eine Kaufempfehlung, auch wenn ich wegen der komplizierten und teilweise irre führenden Nutzerführung Bewertungspunkte abziehen muss.
Rating: 



iPhotoHersteller: iTunes S.a.r.l.
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iPhoto App – Das ultimative Tutorial inklusive Video-Demos! http://t.co/ujrlzfou
Hallo! Ich habe soeben herausgefunden, wie man bearbeitete Fotos entfernen bzw. die Bearbeitung rückgängig machen kann. Dazu muss man das Bild im Bearbeitungsalbum öffnen, das Zahnrad wählen und dann oben links die Schaltfläche “zurück” betätigen. Gruß
Danke, Dennis!
Ein guter Artikel mit Infos zum iPhoto für das iPhone http://t.co/QoE9swUE
iPhoto App – Das ultimative Tutorial inklusive Video-Demos! | AppForThat http://t.co/EI7nvQ8p
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iPhoto App – Das ultimative Tutorial inklusive Video-Demos! http://t.co/1imQlROB
#iPhoto App – Beste Info-Seite über die unterschätzte iOS-Applikation http://t.co/hw8pt4TN via @_appforthat_
Das ultimative Tutorial für die iPhoto App! Danke an Julia!!!
http://t.co/dSeHvZWf
#iPhotoapp #Tutorial
Kann man auch Ordner löschen und wie?
Nein. Alle Ordner – Alben, Events, bearbeitete Bilder, Favoriten, Photo Stream… – sind dynamisch generierte Ordner. Du kannst selbst keine anlegen. Und eben auch keine löschen.
iPhoto App – Das ultimative Tutorial inklusive Video-Demos! | AppForThat http://t.co/mhwtYuqf (via Instapaper)
Hallo, wieder mal ne geniale Anleitung. Danke. Auf meinem iPhone lassen sich Journale, die mit meinem iPad erstellt wurden und über iCloud gesync wurden nicht öffnen. Sie werden zwar angezeigt, aber lassen sich wie gesagt nicht öffnen.
Hmm, das ist ja merkwürdig. Spontan fallen mir da zwei Möglichkeiten ein (ohne dass ich wirklich weiß, woran es liegt):
1. Laufen das iPad und iPhone auf den gleichen iCloud Account?
2. Hast du ausreichend lange gewartet nach dem iCloud Upload vom iPad? Bei mir hat das echt ne Ewigkeit gedauert. iPhoto lädt ja Hintergrund hoch, deswegen bekommt man nicht sofort mit, ob es schon fertig ist.
Bei mir gibt es auch totale Probleme, wenn ich mir mein iPad Journal auf dem iPhone anschauen will. Es ruckelt wie verrückt und ein vernünftiges Schollen ist nicht möglich. Wenn ich hingegen ein Journal direkt auf dem iPhone erstelle, ist es alles einwandfrei.
Ich befürchte fast, dass es ein Bug ist.
Hallo Julia, danke für die schnelle Antwort.
Zu 1: Es ist der gleiche Account (das Journal wird ja auch angezeigt) und das Journal gibt es seit zwei Tagen.
Zu 2: Ich kann gar nicht warten, denn wenn man das Journal anklickt, dann wird der Bildschirm kurz grau, das “Rädchen” dreht nicht mal einmal rum und der Bildschirm springt wieder auf die Journalübersicht.
Wenns ein Bug ist bleibt nur das warten. Ansonsten finde ich die App. genial!
Das was Hogfuzzi beschreibt scheint ein Bug zu sein … bei mir verhält es sich genauso. Ich habe es noch nicht gescgafft ein via iCloud vom iPad zum iPhone gesynctes Journal dort zu öffnen.
Ansonsten ist die App aber definitiv klasse und ihr Geld wert!
RT @_AppForThat_: iPhoto App – Das ultimative Tutorial inklusive Video-Demos! | AppForThat http://t.co/EI7nvQ8p
iPhoto App – Das ultimative Tutorial inklusive Video-Demos! http://t.co/MPRGWBtv via @_appforthat_
Vielen herzkichen Dank für diese schönen Erklärungen. Bin mir sicher, dass mir das Programm mit deiner Hilfe viel mehr Spaß macht, als mit der unübersichtlichen Apple Option. Gut gemacht und weiter so!
RT @_AppForThat_: iPhoto App – Das ultimative Tutorial inklusive Video-Demos! | AppForThat http://t.co/EI7nvQ8p
Einzelne bearbeitungsSchritte etc werden am iPhine genrell durch schütteln des iphoneApps widerrufen.
RT @_AppForThat_: iPhoto App – Das ultimative Tutorial inklusive Video-Demos! | AppForThat http://t.co/KheFvKzV
Ist ein angucken eines Journales nicht möglich wenn es zB auf dem iPad erstell und auf dem iPhone “nur ein rotes Band”+icloud symbol angezeigt bekommt? Beim anklicken tut sich irgendwie nichts
Oh überlesen, hab dasselbe Problem wie hogfuzzi
Hallo – habe auch schon einiges ausprobiert mit iPhoto auf dem iPad. Allerdings habe ich beim Bereitstellen ein Problem. Ich möchte gerne all meine bearbeiteten Bilder wieder in die Foto-App übertragen. Über den Bereitstellen-Button gehe ich dafür auf “Aufnahmen” – allerdings kann ich da nur jeweils ein Bild übertragen. “Markiert” und “Alle” ist ausgegraut. Auch “Auswählen…” geht nicht, da ich dann immer nur ein Foto auswählen kann.
Laut Apple-Support geht das auch nur mit Fotos, die mit dem iPad selbst geschossen wurden. Klappt mit dem iPad 2 aber auch nicht. Geht es mit dem iPad 3 evtl.? Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen und denke eher, dass es ein Bug ist.
Habe genau das gleiche Problem. Man kann immer nur jeweils ein Foto im Album “Aufnahmen” bereitstellen. Und man kann keine Fotos in anderen Alben bereitstellen.
Hi, danke für das ausführliche Tutorial
Eine Frage: ich möchte Fotos im Format 1.000×288 pixel für einen speziellen Zweck abspeichern. Geht das wohl auch mit der iPhoto.app oder kennt jemand ein Programm mit dem das geht? Danke für Tipps
Soweit ich weiß, kann man spezielle Dimensionen in Filterstorm setzen. Eine andere App, wo man das so genau definieren kann, kenne ich persönlich nicht.
Hallo Julia,
vielen Dank für die tolle Beschreibung, hat schon sehr geholfen. Vielleicht kannst du mir ja ein Problem lösen.
Wenn ich in iPhoto Bilder betrachte und einige davon als Favoriten kennzeichne legt iPhoto ja ein, ich sag mal, ein virtuelles “Favoriten”Album an. Dieses Album hätte ich gerne zur Fotoapp, zur Dropbox übertragen. Ohne den Umweg iTunes, versteht sich, oder?
Mit Fotosync bekomme ich das nur mit den Alben aus der Fotoapp hin. Aber nicht aus iPhoto.
Vielleicht hast du ja eine Idee?
Gruss Frank
Wenn ich dich richtig verstanden habe, willst du die Fotos aus dem Favoriten Album via Fotoapp in die Dropbox übertragen? Aus iPhoto (iPhone) heraus wird es nicht gehen, da Apple den Dienst nicht unterstützt. Ist ja klar, sie wollen iCloud pushen.
Du kannst die Bilder nur in deine Aufnahmen exportieren und von dort dann via einer dritten App in die Dropbox laden. Umständlich, aber ein anderer Weg ist mir nicht bekannt.
Hallo Julia,
vielen Dank für die schnell Antwort.
Genau das will ich. Das mit dem Überträgen in Aufnahmen hatte ich auch schon versucht, nur leider kann ich hier nur Foto für Foto übertragen und nicht alle auf einmal, oder mache ich etwas falsch?
LG Frank
Also eine dritte App. Braucht es meines Wissens nach nicht dazu. Wenn ich auf dem iPad die dropbox App öffne und auf uploads gehe, ganz ich auf alle in iPhoto.app gespeicherten Alben zugreifen und einzelne Bilder darus zum hochladen auswählen. Danke für das schöne cast! Aber wie flagged man eigentlich Bilder in der App?!
Hallo Nick,
das ist schon mal eine prima Anregung, vielen Dank dafür. Leider greift die Dropbox lediglich auf die Alben aus Foto nicht aber aus iPhoto zu. D.h. Ich bekomme meine favorisierten Bilder in iPhoto (braunes Album) so einfach nicht daraus. Leider kann man den Favoritenordner auch nicht umbenennen oder in einen anderen verschieben.
Ich suche weiter.
Aber noch mal vielen Dank für deine Hilfe.
Gruß Frank
Hallo,
vielen Dank für den umfassenden Test. Sehr interessant und großartig aufbereitet!
Hast Du Erfahrungen damit Daten aus iPhoto in Aperture zu importieren. Ich habe in iPhoto/iPad ein paar Fotos als Favoriten markiert und finde diese Favoriten-Markierung in Aperture nicht wieder. Weisst Du ob diese Information in irgend einem EXIF Feld abgespeichert wird?
Gruß
Sebastian
Hi Sebastian,
leider bin ich kein Aperture Nutzer und kann dazu nix sagen, sorry.
Hallo zusammen
Dem Artikel kann ich soweit zustimmen, die App ist eine der Besten, jedoch trotzdem noch weit von wirklich nützlich entfernt. Dies ist eigentlich mit allen Apps und dem iPad/iPhone nich der Fall.
Die Ganzen Workflows müssen noch verbessert werden.
Vom richtigen Mac (Computer) sind wir uns eine richtige Ablage (Dateiverwaltung) gewohnt. Wenn man alle Dokumente schön ablegen will, hat man mit allen Dokumenten aus allen verschiedenen Apps bald ein Chaos, da die Synchronisation mühsam via iTunes nötig sind. Das Konzept iTunes ist meines Erachtens aber leider mitlerweile gescheitert….
Es müssen einfach zu Viele Programme durch diesen Flaschenhals.
Auch die vielen Arbeitsschritte (wie im Beitrag erwähnt), bis eine Diashow (journal) auf dem Mac ist, ist entteuschend.
Apple muss sich grundlegende Gedanken zu iTunes machen, meiner Meinung nach.
Auch vermisse ich im iOS, dass an endlich eine Listenansicht der Apps zur Verfügung stellt, statt nur den Icons. (Ab 200 Apps ist die Übersicht einfach verloren, trotz “Sortierfunktion”.
Eine richtige Dateiverwaltung, die sich gleich in einen definerten Benutzerordner (im roots) synchronisiert, wäre wünschbar – und nicht einzelnes synchronisieren via iTunes…
Wohlverstanden, ich bin ein Macuser, seit ich denken kann. Leider hat die Qualität nachgelassen (meines Erachtens, seit Einführung von iTunes auch für PC.)
Gruss
Rangi