- Jot Touch – Der druckempfindliche Stift für iPad
- Almwild Sattlerschorsch – Der kuschlige Schutz für das iPad Mini
Das Schreiben auf dem iPad ist eines meiner liebsten Themen und ich probiere alles, über Apps bis hin zur notwendigen Hardware. Vor einiger Zeit habe ich euch den Jot Stylus vorgestellt, der besonders präzises Schreiben erlaubte. Nun hatte ich auch die Gelegenheit, das neue Modell – den Jot Touch – mit der druckempfindlichen Spitze auszuprobieren. Inwieweit der Stylus seinem Ruf gerecht wird, versuche ich heute zu beantworten. Und ihr habt die Chance, diesen Stift im Rahmen des “Heißen Advents” auf AppForThat zu gewinnen!
In A Nutshell
Der Jot Touch ist ein Stift für das iPad, welcher über eine druckempfindliche Spitze verfügt und somit feine Abstufungen beim Schreiben und Zeichnen ermöglicht. Zum Betrieb muss der Stift via USB aufgeladen werden und kann nur mit bestimmten Apps benutzt werden, welche die Signale via Bluetooth interpretieren können.
Haptik, Verarbeitung & Design

Jot Touch – Der druckempfindliche Stift für das iPad
Auf den ersten Blick unterscheidet sich der Jot Touch nicht von seinen “einfacheren” Geschwistern: Die Stiftspitze besteht aus einer kleinen Metallkugel, die in ein Plastikplättchen eingelassen ist. Durch dieses kann man ganz genau sehen, wo man aufsetzt und somit besonders präzise arbeiten.
Zum Schutz dieser doch sehr empfindlichen Konstruktion gibt es eine Stiftkappe, die man bei Nutzung des Stylus auf das andere Ende aufschrauben kann (und sollte). Ohne die Kappe lässt sich der Stylus nämlich nur schwer transportieren, da die Plastikscheibe leicht abbrechen kann.
Im Lieferumfang ist – und dafür gibt es schon mal einen Pluspunkt – eine Ersatzspitze enthalten, sollte die erste mal abgenutzt sein oder kaputt gehen.

Packungsinhalt: Stylus, Ersatzmine, USB Stick/Ladegerät
Den optischen Unterschied zum Pro Modell machen die beiden Druckknöpfe in der gummierten Haltezone des Touch aus. Diese beiden Knöpfe können mit geeigneten Apps genutzt und mit separaten Funktionen belegt werden (beispielsweise: Rückgängig und Aufrufen von Menüs).
Haptisch liegt der Touch fast genauso in der Hand wie der Pro, auch wenn das druckempfindliche Modell etwas schwere ist, aber nicht viel. Längeres Schreiben oder Zeichnen damit ist nicht ermüdend und die Balance des Stiftes ist im vorderen Bereich.
Betrieb des Jot Touch
Der Stift kann mit jeder geeigneten App genutzt werden – da er über eine kapazitive Spitze verfügt, kann er als ganz normaler Stylus verwendet werden.
Damit er jedoch seine Stärke – die Druckempfindlichkeit – ausspielen kann, muss er via Bluetooth mit dem iPad und geeigneten Apps kommunizieren. Dazu muss der Stylus aufgeladen werden, was mittels eines mitgelieferten USB Sticke geschieht: Diesen steckt ihr einfach in euren Laptop oder das iPad Ladegerät und stellt den Touch mit der magnetischen Rückseite hinein. Keine Sorge – der Magnet ist so stark, dass der Stick sicher an Schlüsseln und anderen Metallen “klebt” und den Touch auch katzensicher festhält (getestet!).
Vor der Nutzung müsst ihr via der Bluetootheinstellungen auf eurem iPad den Stift und das Apple Gerät miteinander verbinden – eine kurze Anleitung dazu ist dem Stylus beigelegt.
Benutzung mit geeigneten Apps
Ein geladener Stift ist nur die halbe Miete, denn nicht jede App kann die Bluetooth-Signale entschlüsseln, die der Touch sendet. Ich habe den Stylus mit Sketchbook Pro und Procreate ausprobiert und in beiden Apps akzeptable Ergebnisse erzielen können.
Da ich kein Zeichner bin, erspare ich euch meine künstlerischen Fehltritte, sondern berichte nur darüber: Dank der Druckempfindlichkeit müsst ihr nicht mehr Stiftstärken manuell wechseln – das geschieht nun einfach durch verstärkten oder verminderten Druck auf den Stylus.
Meine Grobmotorik hat mir nicht mehr als 3–4 unterschiedliche Stärken ermöglicht, aber ich habe den Stylus auch mal meinem Designerkollegen auf Arbeit zum Testen aufgezwungen … ähm, angeboten, und bei ihm das alles wesentlich professioneller aus.
Stellt euch vor, ihr skizziert zuerst ganz sanft eine Form vor und sobald ihr eine bessere Vorstellung vom Endprodukt habt, drückt ihr stärker auf und könnt so sofort die wichtigen Konturen in stärkerer Farbe und Linienstärke nachzeichnen. Ich muss zugeben, dass sogar ich als nur Hobby-Zeichner vom Komfort dieser Option begeistert war. Das ewige Rumtappen, um Einstellungen zu ändern, entfiel endlich!
Nicht alle mit dem Jot Touch kompatible Apps unterstützen die Smart-Tasten; eine der von mir getesteten Apps ermöglichte mir aber die Belegung der Knöpfe mit der “Rückgängig” Funktion und dem Aufrufen von “Menüs”. Hat man sich erst einmal dran gewöhnt, wird die Nutzung anderer Apps schnell frustrierend, weil diese Funktionen dort nicht zur Verfügung stehen.
Fazit
Lohnt sich so ein Stift nun? Immerhin kostet der Stift bei Amazon stolze 85,00€ (rote Variante; schwarze Variante
90,00€) – im Vergleich zu den rund 20,00€ der “normalen” Variante schon ein nennenswerter Unterschied.
Für Gelegenheitsnutzer wie mich sicherlich nicht; mir fehlt einfach das Talent, egal, welche Utensilien man mir zur Verfügung stellt.
Mein Kollege war sich noch unschlüssig: Nach einer Weile testen hatte er den “Dreh” auf jeden Fall raus, war sich aber nicht sicher, ob das iPad + Stylus ein geeigneter Ersatz für seine Papiernotizbücher darstellen würde.
Wer aber sowieso viel auf dem iPad arbeitet und dort auch kreativ (zeichnerisch) tätig ist und überlegt, seine analogen Materialien zumindest unterwegs gegen den digitalen Zeichenblock einzutauschen, der wird im Jot Touch sicherlich einen Stift finden, der das Arbeiten leichter und produktiver macht. Eine kleine Lernkurve braucht es natürlich und die richtige App – aber für Profis ist dieser Stift eine gute Investition.
Rating: 



‘Heißer Advent’ – Gewinnspiel — Beendet!
Vielen Dank an alle, die bei diesem Gewinnspiel mitgemacht haben! Heute konnte nur einer gewinnen, und der Glückliche ist:
- drzewko
Im Rahmen des Heißen Advents auf AppForThat habt ihr die einmalige Chance, den Jot Touch in Rot zu gewinnen!
Um am Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr folgende Bedingungen erfüllen:
- Hinterlasst mir einen Kommentar, warum es gerade das Touch Modell sein soll, welches ihr gewinnen wollt (ein bloßer “Bin dabei” Kommentar zählt nicht)
- Benutzt eine gültige Email-Adresse, wenn ihr den Kommentar hinterlasst (sollte logisch sein, hat aber schon den einen oder anderen einen Gewinn gekostet) – Die Email-Adresse wird nicht angezeigt und ist nur für mich sichtbar.
Der Gewinner wird am 12.12.12 gezogen, hier verkündet und via Email benachrichtigt. Viel Erfolg!
SketchBook Pro for iPadHersteller: Autodesk
Procreate – Sketch, paint, create.
Hersteller: Savage Interactive Pty Ltd

Ersteinmal danke für den Test.
Ich fange demnächst eine Ausbildung als Grafiker an und möchte mein iPad hierfür produktiv einsetzen.
Gruß
Hallo Julia,
schön mal wieder so einen aussagekräftigen Bericht von dir zu lesen… macht immer spaß solche Tests von dir zu lesen…
Ich selber überlege schon lange ob für mich (so) ein Stylus, eine Verwendung finden würde (für ist der Preis oft immer sehr erschreckend). ich nutze das Ipad privat sowie geschäftlich und ziehe mir aktuell Skizzen von dem Rechner aufs Ipad, das würde einen weg ersparen und ich bräuchte nicht erst die skizze, handelsüblich mit Bleistift auf Zettel zeichnen und es dann auf den Pc übertragen… mit diesem Stylus würde das alles professioneller bei den Kunden aussehen, die dann ggf selber auch was abändern können…
und außerdem wer hätte nicht am 12.12.12 ein naträgliches Nikolausgeschenk, immerhin würde der Stylus in meinen Stiefel passen
Also mir gefällt vor allem die präzise Spitze zum Schreiben.
Normale Stifte haben ja immer so einen Gummiball vorne dran, damit lässt sich nur sehr grob arbeiten.
Von daher denke ich, dass der Touch eine gute Alternative sein kann.
Viele Grüße
Vielen Dank für den ausführlichen und tollen Erfahrungsbericht!
Ich würde mich sehr über den Stylus freuen, ich schreibe täglich in Vorlesungen mit dem iPad + Stylus mit. Ich finde diese Kombination einfach nur klasse, direkt auf die Folien zu schreiben – das klappt so gut das mich täglich einige meiner Kommilitonen um meine Mitschriften bitten.
Meine Kombination, die bisher aus iPad und dem Bamboo Stylus von Wacoom besteht ist an sich ganz nett, nur stört mich das ständige austauschen der Spitzen beim Bamboo sehr.
Bei der häufigen Benutzung benötige ich ca. 3 Spitzen pro Semester – das kann schnell sehr nervig sein und übersteigt bald den Preis des Bamboos selbst.
Liebe Grüße
Hallo Julia,
ich habe schon mehrere Stifte für das iPad ausprobiert und war bisher nicht zufrieden. Meist sind die Stifte zu groß, als das man das geschriebene oder gemalte darunter sehen kann. Von dem Jot Touch habe ich nun inzwischen sehr oft gelesen und habe ihn auch auf meiner Weihnachtswunschliste stehen. Vielleicht erfüllt mir Deine Verlosung den Wunsch.
Liebe Grüße
Wolfram
Hallo Julia,
ich habe mich bisher an das Thema nicht rangemacht, aber Dein ausführlicher und wie immer gut lesbarer Bericht hat mir Appetit gemacht. Es hört sich so an, als könnte man den Stift sehr gut benutzen.
Daher würde ich mich freuen den Stift zu gewinnen.
Freundliche Grüße
Thomas
Hallo,
Ich benutze seit 2 Tagen den Adonit Jot Pro um handschriftliche Notizen zu erstellen (keine Zeichnungen).
Ich finde die Qualität ziemlich beeindruckend, machmal (besonders bei schnellem Schreiben) werden die Bewegungen aber doch nicht ganz korrekt übertragen.
Meine Frage ist nun, ob der Jot Touch bei Schreiben noch bessere Ergebnisse erzielt als der Jot Pro.
Lg Alex
Hei, Julia.
Ich gebrauche einen STYLUS auf meinem iPhone.
Ab und an schreibe ich für WritePad zu schnell, für normale Skizzen aber funktioniert der STYLUS bestens.
Bringt der Jot Touch Forteile für die Schrifterkennung oder sollte ich auf ein anderes App umsatteln??
Danke für deine tollen Berichte und drücke mir die Daumen, damit ich vieleicht die Adventsgabe ausprobieren kann.
Frank
Als leidenschaftlicher “Zeichner” für Arbeitsblätter in der Schule würde mir der Stift sehr entgegenkommen. Das ewigen hin und her getippe um die Stärke zu ändern ist wirklich nicht der Hit. Danke für das Review!
Christopher
Danke für den tollen Test, es war ja so lange ruhig hier, aber das Warten hat sich gelohnt.
.
Der Stift wäre ein perfektes Weihnachtsgeschenk für meine Frau, da sie ein iPad bekommen wird (psssst) und bisher immer auf meinem fleißig mit einem JustMobile-Stylus gezeichnet hat. So könnte sie an den Feiertagen direkt loslegen mit einem kreativen Komplettpaket – und ich hätte mein iPad wieder für mich
Ich habe mich vor kurzen Selbständig gemacht. Das bin ich ein Befürworter des Papierlosen Büros. Da aller Anfang schwer ist und das Geld knapp ist wäre der Gewinn sehr hilfreich für mich.
Hallo Julia,
vielen Dank für einen weiteren sehr ausführlichen Test!
Ich suche derzeit für einen Kunden einen Stylus und der Gewinn wäre sozusagen mein Vorführgerät
Hi,
Mit solchen Stiften habe ich immer Stress.
Meine Frau und meine Tochter arbeiten gerne mit exakt und leicht laufenden stiften auf dem ipad.
Beide sind graphisch tätig und bemängeln bisschen die fehlende Flexibilität meiner Stifte.
Wäre schön wen das mit diesm ihr änderst würde.
Wolfgang
Hallo,
ich finde das Gadget extrem spannend, da ich noch nicht den perfekten Stylus gefunden habe wäre das eventuell das richtige Gadget.
Viele Grüsse
Toby
Bin dabei!!
Nein, kleiner Spaß
Ich hwürde gerne gewinnen, da der Jot Touch extrem hilfreich in der Uni und in Kombination mit meinem iPad wäre
Hallo!
Super Bericht – hab mir den normalen schon gekauft – diesen hab ich nun meinem Chef gespendet, und da kommt
das Gewinnspiel genau richtig.
Vielen Dank dir
Gruß Ben
Stylus Fetischistin
Hallo Julia,
vielen Dank für den Test. Ich selber habe nach deinen Rezensionen schon drei Stylus (keine Ahnung wie die Mehrheit von Stylus lautet) gekauft und bin zufrieden damit.
Für die Grafik Programme auf dem Ipad ist aber der Adonit Jot nicht so ganz zufriedenstellend, wenn man an die Druckempfindlichkeit eines Grafiktabletts gewöhnt ist, daher war ich ganz glücklich als ich in zwei Apps bereits die Einstellmöglichkeit für den Adonis Jot gefunden haben. Die Enttäuschung war groß, als ich herausgefunden haben, dass man dazu aber den Adonit Jot Touch benötigt.
Aber an die 90 Euro Ausgabe habe ich mich dann doch noch nicht herangetraut.
Daher würde ich mich natürlich brennend für den Adonit Jot Touch interessieren.
Grüße
Dorette
Du hast es ja schon selbst im Artikel beschrieben, es ist einfach lästig immer wieder in die Einstellung zu müssen um einen anderen Härtegrad einzustellen.
Mit anderen Worten, ich würde mich über einen solchen Anstiftung freuen, weil es mir das Leben erleichtert
Toller Bericht und Super interessanter Blog, vielen dank dafür! Ich liebäugel schon seit längerem mit diesem Stift, da ich gerne auf unnötige Papierverschwendung verzichten möchte und es der ideale Stift ist, um Zeichnungen etc zu erstellen. Ist schon einiges feiner als die sonst arg dicken Stifte! Liebe Grüße und mach weiter so!!
Hallo
ja ich denke der Stylus wäre für mich eine GUTE Wahl, hatte so ein China bilo Teil mit dem ich gar nicht zufreiden war.
Ich denke diese würde mich zufriedenstellen.
Viele Grüsse
Tanja
Hallo,
im Rahmen meiner Zusatzausbildung habe ich alle Unterlagen zu pdfs gemacht. Um diese dann mit Notizen und Zeichnungen zu versehen….also, da wäre dieser “Schreiber” ideal!
Gruß
Henning
Ich bin ja etwas unschlüssig, ob ein Stift dem iPad gut tut. Aber hey, ich bin gerne bereit den Stift zu testen. Kurz vor Weihnachten wäre das natürlich eine nette Gabe unter dem Weihnachtsbaum.
Ich wollte mir schon länger einen Stylus zu meinem IPad holen, nach dem Bericht glaube ich das der Jot Touch am besten zum Skizzieren geeignet ist.
Gruß Jan
Hey Julia,
ich würde den Stift auch gerne testen. Ich arbeite daheim mit einem Cintiq und hätte gern ähnliche Zeichenqualität für unterwegs. Die Stifte die ich bis jetzt dafür getestet habe, kommen leider nicht im entferntesten ran.
Beste Grüße
Melanie
Hallo,
ich arbeite auch schon seit einiger Zeit mit dem Jot Touch und kann die von dir gemachten Erfahrungen nur unterstreichen.
Am Anfang bedarf es wirklich einiger Übung, jedoch umso länger ich mit dem Jot Touch auf meinem ipad herumwirbelte, je besser gelang es mir vernünftige Ergebnisse zu erzielen!
Leider gehört das nun erstmal der Vergangenheit an, den mein Jot Touch pendelt irgendwo in der Weltgeschichte rum; heißt ich habe ihn verloren (DB Fahrt München – Hamburg) – falls jemand ihn gefunden hat, bitte einfach melden!
Ansonsten gewinne ich halt den hier
Gruß
Zack
Ich suche schon länger nach einem Stylus, gerade zum Skizzieren, vielleicht ist dieser ja etwas für mich!
Ich habe bis heute noch keinen Stift für das iPad ausprobiert. Die breiten Stifte waren mir persönlich immer zu ungenau. Alle, die ich bis jetzt gesehen habe, taugen in meinen Augen gar nicht. Und jetzt kommt die Julia mit so einem tollen Stift und Gewinnspiel.
Ich würde mich über dieses Prachtexemplar wirklich sehr freuen. Dann könnte ich endlich präzise Skizzen machen. Ich würde den Stift mit meinem nun nicht mehr “neuen IPad” für Verkaufsschulungen , Trainingsessions und Seminare nutzen.
Mach weiter so!
Mir geht es wie den meisten anderen hier, dauernd die Strichstärken manuell zu ändern (auch wenn es bei Sketchbook Pro relativ gut gelöst ist) nervt und die klobige Spitze eines normalen Stylus tut ihr weiteres. Jedesmal den Stift anzuheben um zu sehen was man gerade gezeichnet hat, besonders wenn es um Feinheiten geht, war sicher auch nicht in Mr. Jobs Sinn. Der Unterschied beim Zeichnen mit einem normalen Stylus und meinen Wurstfingern ist sowieso eher marginal. Von daher würde ich mich über den Jot Touch freuen.
Winterliche Grüße!